
Die US-Armee hat begonnen, unbemannte Bodenfahrzeuge (UGVs) zu testen, die für koordinierte Angriffe und Panzerabwehroperationen entwickelt wurden.
Die Tests wurden Ende Oktober vom Ausbildungs- und Transformationskommando der Armee (T2COM) während der Veranstaltung xTechOverwatch für unbemannte Systeme auf dem Innovations-Testgelände des Bush Combat Development Center in Bryan, Texas, durchgeführt.
Laut einer Mitteilung der US-Armee ermöglichte die Veranstaltung ausgewählten Teams aus der Industrie und dem akademischen Bereich, ihre autonomen Systeme vorzuführen und um Integrationsmöglichkeiten mit den Streitkräften zu konkurrieren.
An der Veranstaltung nahmen 40 eingeladene Teams teil, von denen jedes während simulierten situativen Trainingsübungen Technologien aus den Bereichen Luft, Boden, Nutzlasten und kollaborative Autonomie präsentierte.
Die Armee berichtete, dass 20 Teams ausgewählt wurden, um die Entwicklungs- und Integrationsbemühungen fortzusetzen. Die ausgewählten Teams „werden von Januar 2026 bis Juli 2027 direkt mit den Transformationsformationen zusammenarbeiten“.
Unter den gezeigten Systemen befand sich das unbemannte Bodenfahrzeug FireAnt, entwickelt von Swarmbotics AI, „ein leichtes, wegwerfbares unbemanntes Bodenfahrzeug, das dafür ausgelegt ist, in Schwärmen unter der Kontrolle eines einzigen Operators zu operieren, mit dem Ziel, schwere gepanzerte Fahrzeuge mit kostengünstigen Nutzlasten zu erkennen, zu verfolgen und zu bekämpfen“, so das Unternehmen.
Die Plattform wurde für den Schwarmbetrieb entwickelt, bei dem mehrere unbemannte Bodenfahrzeuge unter der Führung eines Operators koordiniert zusammenarbeiten, um gepanzerte Ziele zu überwältigen.
Durch die Betonung der Schwarmautonomie und der Integration in menschengeführte Formationen wollen die Entwickler die Überlebensfähigkeit und Letalität auf dem Schlachtfeld erhöhen und gleichzeitig die kognitive Belastung der Soldaten verringern.
Foto: Austin Thomas. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
